Seit dem 1.1.2018 gibt es für  die Finanzverwaltung eine neue Kontrollmöglichkeit: die sog. Kassennachschau. Mittels dieser neuen Prüfmöglichkeit darf nun der Finanzbeamte zu geschäftsüblichen Öffnungszeiten die Geschäftsräume betreten und die Kasse prüfen.

Er hat sich allerdings mit einem Dienstausweis auszuweisen. D.h. er darf sich bei elektronischen Kassen die sog. Verfahrensdokumentation zeigen lassen, darf sämtliche Programmieraufzeichnungen für diese Kasse einsehen, sowie die aufzubewahrenden Bedienungshandbücher prüfen. Er darf sich zeigen lassen, wie die Kasse funktioniert und wie Ihre sonstigen Kassenaufzeichnungen aussehen (Kassenbericht, Belege, ggf. weitere vorhandene Unterlagen wie ein Zählprotokoll).

Auch bei offenen Ladenkassen (Schuhschachtel, Geldkassette, etc.) sind Aufzeichnungen zu führen (Kassenbericht, Zählprotokoll, etc.).

Die Kasse ist zudem täglich zu führen bzw. zu zählen. Der Prüfer wird sich zudem die sog. Kassensturzfähigkeit der Kasse vorführen lassen. Heißt: der tatsächliche Bestand der Kasse muss mit dem Soll Kassenbestand lt. Aufzeichnungen übereinstimmen.

Werden Mängel festgestellt kann (nach schriftlichen Hinweis) sogar zu einer Betriebsprüfung übergegangen werden.

 

Fazit:

Sollte die Kasse eben nicht stimmen, kann dies zu erheblichen Steuerschätzungen und Nachzahlungen in empfindlicher Höhe kommen.

 

Meine Empfehlung:

Sind Sie sich unsicher ob Ihre Kasse richtig geführt wird, nehmen Sie umgehend Kontakt mit mir auf.

Fragen Sie den Experten

Dipl.-Kfm., Dipl.-Hdl., StB Andreas Hebentanz

Telefon: 0911 217 937 80
E-Mail: kanzlei@steuerkanzlei-hebentanz.de